Erfahrungen mit einem 8 Zylinder Benziner

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Erfahrungen mit einem 8 Zylinder Benziner

Sonntag, 24. September 2017

Seit ca. 27 Jahren fahre ich als Auto einen Opel Omega. Nicht immer denselben, sondern insgesamt sieben verschiedene. Mit dem Opel Omega war ich immer sehr zufrieden. Dieses Auto wird jedoch bereits seit längerem nicht mehr gebaut. Jetzt wollte ich mal ein anderes Auto fahren.

Das wichtigste an einem Auto sind für mich, der Motor und das Getriebe. Es sollte wieder eine Limousine sein. Wichtig sind mir auch folgende Dinge: Automatikgetriebe, Xenon-Scheinwerfer, Ledersitze, Klimaautomatik. Der Anschaffungspreis sollte nicht zu hoch und die Betriebskosten sollten sich im Rahmen bewegen. Ich wollte wieder Heckantrieb haben.

Mein Arbeitsweg beträgt ca. 50 km für eine Strecke. Für diesen Weg benötige ich ein Auto. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich sonst ca. 2,5 Stunden für eine Strecke unterwegs.
Als Angestellter möchte ich komfortabel, preisgünstig und schnell zur Arbeit gelangen, damit sich die Arbeit für mich lohnt.

Im März 2016 kaufte ich einen Achtzylinder Benziner einen Mercedes-Benz W211 E500 als Gebrauchtwagen. Das Auto war beim Kauf 14 Jahre alt und hatte ca. 60.000 km gelaufen.
Mit dem Kauf des Autos habe ich mir einen Traum erfüllt.

Das Auto habe ich als Zweitwagen angemeldet und wegen des relativ hohen Benzinverbrauchs (Bei meiner Fahrweise ca. 11 Liter auf 100km) zunächst nur relativ wenig gefahren.

Im Mai 2017 wurde in das Auto eine Autogasanlage der Firma Vialle eingebaut. Seit dem fahre ich deutlich mehr mit dem Auto.

Meine Erfahrungen mit dem Auto sind sehr positiv. Viele Wartungsarbeiten an dem Auto habe ich selber durchgeführt. Größere Reparaturen waren bisher nicht erforderlich.

Achtung: In diesem Artikel berichtige ich über meine Erfahrungen mit meinem Auto, einem Acht-Zylinder Benziner Mercedes-Benz W211 E500. Die Informationen die ich hier gebe beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und geben meine persönliche Meinung wieder. Meine Beschreibung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und keine Allgemeingültigkeit. Meine Beschreibung ist keine Empfehlung und keine Beratung. Meine Beschreibung ist keine Anleitung!

An diesem Auto habe ich auch eine Reihe von Wartungsarbeiten und einige Reparaturen ausgeführt. Alle Arbeiten am Auto müssen mit äußerster Sorgfalt und unter Einhaltung der entsprechenden Vorschriften durchgeführt werden. Für die Durchführung der Tätigkeiten sind unbedingt umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen und eine entsprechende Ausbildung erforderlich.

Rechtlicher Hinweis: In diesem Artikel erwähnte Marken, Produkt- und Firmennamen können Marken oder Handelsnamen ihrer jeweiligen Eigentümer sein. Verwendete Marken- und Produktnamen sind Handelsmarken, Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Inhaber.


Stellplatz für ein weiteres Auto

Da ich meinen Opel Omega-B behalten möchte, habe ich einen weiteren Stellplatz für ein drittes Auto hergestellt. Unter unserem Carport stehen das Auto meiner Frau und mein Auto nebeneinander.

Der Stellplatz sollte so angelegt werden, dass jedes unsere drei Autos zu bewegen war, ohne ein anderes Auto umparken zu müssen. Dazu habe ich rechts neben unserer Auffahrt eine entsprechende Fläche vorbereitet. Ich habe die dort vorhandenen Sträucher entfernt. Die schwarze Erde abgetragen, den Boden ausgehoben, Kies eingebracht und Pflastersteine verlegt.

8-Zylinder Benziner kaufen

Ich habe im Internet auf entsprechenden Fahrzeugmärkten nach Autos gesucht. Als Suchkriterien habe ich zunächst eine geringe Kilometerleistung, als Kraftstoffart Benzin, Erstzulassung ab 2004, die Postleitzahl meines Ortes, Preis bis 15.000 Euro, Getriebe Automatik, Ausstattung Klimaautomatik, Leistung von 303 PS eingegeben.

Das Auto sollte möglichst in der Nähe meines Wohnortes verfügbar sein.

Die Suchkriterien habe ich dann ggf. noch verändert.

Ich fand dann in der Nähe meines Wohnortes (ca. 50 km entfernt) zwei oder drei Autos die meinen Kriterien entsprachen.
Diese Autos habe ich mir dann vor Ort angesehen.

Entschieden habe ich mich für einen Mercedes-Benz E-Klasse Baujahr 2004 Plattform W211 Typ: E500. Das Auto hatte ca. 60.000 km gelaufen. Der optische Zustand gefiel mir sehr gut. Meine Frau und ich haben eine Probefahrt gemacht. Für das Auto war ein Serviceheft vorhanden. Das Serviceheft habe ich mir genau angesehen, Der für das Alter des Autos relativ niedrige Kilometerstand spiegelte sich auch im Serviceheft wieder. Das Auto war bis Februar 2013 bei Mercedes gewartet worden, Weiterhin war ein TÜV-Bericht vom Oktober 2015 vorhanden.

Ich schaute mir die am Auto montierten Reifen genau an. Der optische Zustand war gut, Es waren Reifen mit der Bezeichnung 245/40 ZR 18 97Y montiert. Anhand der auf den Reifen aufgedruckten Dot Nummer konnte ich feststellen, dass das Herstellungsdatum der Reifen die 14 Woche 2015 war.
Ich schaute mir auch den Motorraum an. Dieser sah gut aus, er war nicht extra gereinigt worden. Auf einem angebrachten Kärtchen stand, dass der letzte Ölwechsel im November 2015 stattgefunden hat.

Bei der anschließenden Verhandlung über den Kaufpreis stellte ich fest, dass am Preis nichts zu machen war. Der Verkäufer hat das Auto auf eine Hebebühne gefahren, so dass ich unter das Auto schauen konnte. Auch von unten war das Auto in einem sehr guten Zustand. Die Bremsen vorne waren allerdings schon etwas abgenutzt. Der Verkäufer erklärte sich auf meine Frage bereit die Bremsscheiben und Bremsbeläge vorne zu erneuern. Erneuert wurde auch eine Stossfängerhalterung hinten (Streben). Weiterhin sollte das Auto neuen TÜV bekommen.

Einen Satz Winterräder (245/45 R17 95 H) auf Alufelgen gehörten zum Auto auch noch dazu. Der Zustand der Winterreifen war allerdings nicht besonders gut. Zwei Reifen waren vom Herstellungsdatum 29 Woche 2005 und die beiden anderen vom Herstellungsdatum 29 Woche 2010. Zwei Reifen hatte Beschädigungen. Die Felgen machten jedoch einen guten Eindruck.

So wurden wir uns einig und es wurde ein Kaufvertrag erstellt.

Eine Gebrauchtwagengarantie wurde mit optional angeboten. Diese sollte ca. 800,- Euro kosten. Die Gebrauchtwagengarantie habe ich nicht abgeschlossen, da der Verkäufer mir ja sowieso eine Gewährleistung gibt.

Ein paar Tage später habe ich zunächst die Papiere abgeholt und bin damit zur Zulassungsstelle gefahren um das Auto anzumelden.
Dann bin ich mit den neuen Nummernschildern zum Händler gefahren und habe das Auto bezahlt und abgeholt. Mir wurden eine Rechnung und eine Übergabe-Checkliste überreicht.


Zulassung des Autos

Vor dem Termin in der Zulassungsstelle habe ich mir ein Kennzeichen reservieren lassen. Das habe ich über das Internet gemacht. Die Bestätigung habe ich zur Vorlage in der Zulassungsstelle ausgedruckt.

Die Autokennzeichen habe ich bereits einen Tag vor dem Besuch der Zulassungsstelle anfertigen lassen. Für die Autokennzeichen habe ich 27,- Euro bezahlt.

Ein SEPA-Lastschriftmandat zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer habe ich zu Haus am PC ausgefüllt und ausgedruckt. Dieses habe ich dann mit zur Zulassungsstelle genommen.

Bei dem Termin in der Zulassungsstelle hatte ich die erforderlichen Dokumente dabei. Dazu zählen: die VB-Nummer (Versicherungsbestätigungs-Nummer) von der Versicherung, meinen Personalausweis, die Zulassungsbescheinigung Teil 1, die Zulassungsbescheinigung Teil 2, den Nachweis über die letzte Hauptuntersuchung und eine Prüfnachweis über die Durchführung der Abgasuntersuchung.. Geld zum Bezahlen der Zulassung hatte ich natürlich auch dabei.

In der Zulassungsstelle habe ich 43,40 Euro bezahlt. Darin enthalten sind 27,- Euro für Umschreibung von außerhalb, 12,80 Euro für Wunsch inkl. Reservierung und 3,60 Euro für KBA Fahrzeugbrief.

Weiterhin habe in der Zulassungsstelle noch eine Umweltplakete erworben. Für diese Smog-Plakette habe ich 5,00 Euro bezahlt.

Kfz-Versicherung als Zweitwagen

Ich habe das Auto als Zweitwagen bei der Versicherung versichert, wo auch mein Opel Omega versichert ist. Als Zweitwagen wurde das Fahrzeug in SF4 eingestuft. Der Grund für SF4 war, dass ich vorher einige Jahre einen Motorroller gefahren hatte und die mit dem Motorroller erworbene Schadenfreiheitsklasse auf das Auto übertragen wurde.

Der Jahresbeitrag lag bei 462,23 für die Haftpflicht und 321,27 für die Teilkasko, das macht 783,50 Euro.

Der Versicherungsbeginn war der 17.3.2016. Als Versicherungsablauf war der 01.01. 0.00 Uhr des Folgejahrs vereinbart. Der Beitrag für den Zeitraum vom 17.03.2016 bis zum 31.12.2016 belief sich auf 618,10 Euro.

Die Versicherung umfasste die Haftpflichtversicherung (100 Mio. Euro begrenzte Deckungssumme für Personen- Sach- und Vermögensschäden, bei Personenschäden höchstens 15 Mio. Euro je geschädigte Persion. Beitragssatz 45% Beitragsklasse: SF4, schadenfreie Kalenderjahre: 4, Tarifgruppe N (Normaltarif), Regionalklasse R1 und Typklasse 20) und eine Fahrzeug-Teilversicherung (Beitragssatz 100%, Tarifgruppe N(Normaltarif), Regionalklasse R5, Typklasse 29) mit 500,- Euro Selbstbeteiligung und eine freie Werkstattwahl. Als Zahlungsperiode war jährlich vereinbart.

Weitere Vereinbarungen (unvollständige Liste): Jahreskilometerleistung 15.000, nächtlicher Abstellplatz: privates Grundstück, selbstgenutzes Wohneigentum: Ja,.

Kraftfahrzeugsteuer

Die Kfz-Steuer wird bei diesem Auto nach Hubraum berechnet.
Die Kfz-Steuer beträgt 337,- Euro.

Die Steuerberechnung ist nach dem mir zugesandten Bescheid über Kraftfahrzeugsteuer wie folgt:
4,966 cm³ entspricht 50 angefangene 100 cm³.
Der Steuersatz liegt bei 6,75 Euro je angefangene 100 cm³ nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 a) aa) KraftStG.
Somit zahle ich ab dem 17.03.2016 6,75 Euro je angefangene 100 cm³ = 337,50 Euro.

Meine ersten Erfahrungen mit einem 8-Zylinder Benziner

Niedrige Motordrehzahl bei 100 km / hIch habe mir die Betriebsanleitung des Autos sorgfältig durchgelesen. Viele der Dinge, die in der Betriebsanleitung beschrieben sind, habe ich ausprobiert.

So z.B. die Bedienung des Lichts, den Tempomaten, die Klimaautomatik, den automatischen Modus vom Scheibenwischer mit Regensensor, die Einparkhilfe vorne und hinten, die verschiedenen Ablagemöglichkeiten, die Einstellung der Sitze, die Einstellung der Spiegel, die Bedienung des Schiebedachs und der elektrischen Fensterheber, die Bedienung von Radio, DVD-Player, Navigationssystem, die elektrische Sitzheizung, das Abkippen der Kopfstützen der Rücksitze,

Das Auto läuft sehr ruhig. Die Beschleunigung gefällt mir sehr gut. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km / h auf der Landstraße dreht der Motor nur mit ca. 1400 U / Minute. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km / h dreht der Motor nur mit ca. 1600 U / Minute. Im Innenraum empfinde ich die Geräusche sehr viel leiser als in meinem vorherigen Auto. Das sanfte dahingleiten auf der Landstraße macht mir viel Spaß.

Benzinverbrauch 8-Zylinder mit 5 Liter Hubraum

Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößernDie ersten ca. 10.000 km mit dem Auto bin ich auf Benzin gefahren. Dabei lag der von mir ermittelte Benzinverbrauch im Durchschnitt bei ca. 11 Litern auf 100 km. Ich bin mit dem Auto hauptsächlich längere Strecken über die Landstraße und auf der Autobahn gefahren. Meine Fahrweise war eher moderat, wobei ich gelegentlich auch mal schnell gefahren bin und auch mal schnell beschleunigt habe.

Einige Tätigkeiten nach dem Kauf des Autos

Neue Verbandtasche kaufen und im Ablagefach am Beifahrersitz deponieren. Den Inhalt der neuen Verbandtasche habe ich vorher in Original Verbandtasche sortiert, weil die neue Verbandtasche von der Größe nicht in das Ablagefach am Beifahrersitz passte.

Warndreieck kontrollieren.
Cup-Holder beschaffen und einbauen.

Aktuelle DVD für das Command APS beschaffen.
Navigations-Update COMMAND APS 2015/2016 im Internet bei einem großen Online-Kaufhaus zum Preis von 129,- Euro inkl. MwSt. gekauft.

Update des Command APS durchführen.
Firmware Update COMMAND APS auf 30/6 ausgeführt.

Typenschild beschaffen und anbringen.
Neue Fußmatten kaufen und einbauen.
Schlüsselgehäuse austauschen.

Reparaturen

Fehlermeldung SBC Hold nicht verfügbarSBC-Hold
Am 3.4.2016 habe ich zum ersten Mal die Funktion SBC-Hold ausprobiert. Wenn ich angehalten habe und während ich auf die Bremse trete und dann noch einmal etwas kräftiger auf die Bremse trete wird diese Funktion aktiviert.

Es erschien die Meldung „SBC-Hold nicht verfügbar! Siehe Betriebsanltg.“

Das Auto hat im Motorraum eine Zusatzbatterie. Da ich glaubte, im Zusammenhang mit der Fehlermeldung zu SBC-Hold, die alte Zusatzbatterie wäre defekt habe ich die Zusatzbatterie ausgetauscht. Für eine neue Backup Batterie 12 Ah 200A habe ich 117,81 Euro bezahlt. Nach dem Austausch der Zusatzbatterie war das Problem mit SBC-Hold aber weiterhin vorhanden.

Meine Recherche im Internet ergab, dass es das EWM (Elektronisches Wählhebelmodul) sein könnte. Nach dem Ausbau des Wählhebelmoduls habe ich das Wählhebelmodul zerlegt und gereinigt. Dann habe ich es wieder zusammengebaut und in Auto eingebaut. Danach war die Funktion des SBC wieder einwandfrei.

Gerät zum Auslesen der Steuergeräte über die OBD2-Schnittstelle beschaffen.

Ölwechsel im Automatikgetriebe

Der Ölwechsel im Automatikgetriebe wurde am 27.05.2016 bei einem Kilometerstand von ca. 63500, bei einem Autorisierten Mercedes-Benz Service ausgeführt. Für den Ölwechsel des Automatikgetriebes habe ich 255,36 Euro inkl. MwSt. bezahlt.

Defekter Sommerreifen wurde repariert

Beim Austauschen des Öls im Automatikgetriebe stellte der Meister fest, dass im Reifen hinten links ein Nagel reingefahren war. Der Nagel steckte noch drin. Er empfahl den Reifen auszutauschen und dann gleich hinten beide Reifen auszutauschen. Da die Reifen allerdings erst knapp 2 Jahre alt waren, war ich nicht damit einverstanden. Ich bin dann mit dem Auto zu einem Reifenhändler gefahren. Dieser hat den Reifen für 25,- Euro repariert.

Neue Winterreifen gekauft

Im Oktober 2016 kaufte ich bei einem Reifenhändler in der Nähe meines Wohnortes vier neue Winterreifen 245/45 R17 99V. Diese Winterreifen wurden auf den Alufelgen montiert, auf denen beim Autokauf die zusätzlichen Winterreifen montiert waren. Für die Reifen zahlte ich inkl. Montage, Radwechsel, stat. Wuchten inkl. Gewichte, Ventil und Montagehilfsmittel 499,99 Euro.

Im April 2017 stelle ich fest, dass zwei von den vier Reifen, die beiden hinteren, Luft verloren. Ich bin damit zum Reifenhändler gefahren, bei dem ich die Winterreifen gekauft hatte. Ein Mitarbeiter des Reifenhändlers hat die entsprechenden Reifen abgebaut und sie in ein Wasserbad eingetaucht. Er stellt fest, dass am Sitz des Ventils Luft austrat. Er demontierte den Reifen von der Felge und reinigte die Stellen an der Felge, wo das Ventil sitzt, also den Bereich rund um das Ventilloch. Dann montierte er die Reifen neu und verwendete dabei ein neues Ventil. Danach verloren die Reifen keine Luft mehr.

Versicherung zum 1.1.2017 gewechselt

Am 26. November 2016 bekam ich eine Beitragsrechnung der Versicherung für den Zeitraum vom 01.01.2017 bis zum 01.01.2018. In dem Schreiben war der Beitrag gemäß Zahlungsperiode mit 813,52 Euro angegeben.

Die Beitragsklasse hatte sich auf SF5 geändert.
Der Jahresbeitrag lag bei 496,13 für die Haftpflicht und 317,39 für die Teilkasko, das macht insgesamt 813,52 Euro.

Insgesamt war das eine Preiserhöhung im Vergleich zum Vorjahr um 813,52 – 783,50 = 30,02 Euro.

Auf der Rückseite gab es einen Hinweis, dass ich die Kraftfahrversicherung innerhalb eines Monats nach Erhalt dieser Rechnung zum Ende des laufenden Versicherungsjahres schriftlich oder per E-Mail bzw. Fax kündigen kann.

Ich kündigte die Versicherung am 09.12.2016 per E-Mail.
In der Kündigung machte ich Angaben zur Versicherungsscheinnummer und dem amtlichen Kennzeichen meines Autos.

Dabei verwendete ich folgenden Text:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit kündige ich die oben angegebene Versicherung zum Ende des laufenden Versicherungsjahres außerordentlich aufgrund der Beitragserhöhung und gebrauche mein Sonderkündigungsrecht.

Bitte senden Sie mir eine schriftliche Bestätigung der Kündigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu.

Mit freundlichen Grüßen

Eine Bestätigung der Kündigung erhielt ich schriftlich mit Datum vom 14.12.2017.

Ich fand eine neue Versicherung, die deutlich günstiger war. Bei dieser Versicherung wird mein Auto so eingestuft, wie mein Erstwagen. Die Einstufung gilt so viel ich weiß nur intern bei dieser Versicherung. Die Beitragsklasse ist weiterhin SF5. Intern bin ich bei der Versicherung mit SF35 eingestuft.

Die Versicherungsprämie war deutlich günstiger als bei der vorherigen Versicherung.
Ich zahle dort insgesamt 368,84 Euro.

Das beinhaltet die Kfz-Haftpflichtversicherung für 161,80 Euro und die Teilkasko mit 500,- Euro Selbstbeteiligung für 207,04.

Die Versicherung umfast die Kfz-Haftpflichtversicherung (100 Mio. € Deckung pauschal bei Personenschäden max. 15 Mio. € je geschädigter Person bei Umweltschäden max. 5 Mio. € pro Schadenfall. Schadenfreiheitsklassen: Einstufung bei der Versicherung SF 35, tatsächliche SF-Klasse SF 5, und eine Fahrzeug-Teilversicherung mit 500,- Euro Selbstbeteiligung und eine freie Werkstattwahl. Als Zahlungsperiode ist jährlich vereinbart.

Weitere Vereinbarungen (unvollständige Liste): Jahreskilometerleistung 12.000, nächtlicher Abstellplatz: Carport / Einfahrt.

Durch den Versicherungswechsel habe ich somit eine Ersparnis von 813,52 – 368,84 = 444,69 Euro. Ich finde, dass der Versicherungswechsel sich für mich gelohnt hat.

Wartungsarbeiten selber ausführen

Ich habe einige Wartungsarbeiten in Eigenleistung durchgeführt.
Dazu zählen die Luftfilter wechseln, den Innenraumfilter wechseln, die Scheibenwischer wechseln, die Zündkerzen wechseln, eine Standlichtbirne vorne rechts austauschen, einen Ölwechsel durchführen.

Radwechsel mit elektrischem Wagenheber

Den Radwechsel mit einem elektrischen Wagenheber ausgeführt.Den Radwechsel von Winterreifen aus Sommerreifen habe ich selber ausgeführt.

Dabei habe ich einen elektrischen Wagenheber benutzt, den ich mir im September 2016 gekauft habe. Es handelt sich um einen elektrischen Scherenwagenheber. Der elektrische Wagenheber wird mit 12 V betrieben. Er hat 2.000 kg Tragkraft und eine Hubhöhe von 12-35cm. Der Wagenheber kann durch die Autobatterie verwendet werden. Ich hab ihn allerdings an ein geeignetes 12 V Netztleil angeschlossen.

Die Bedienungsanleitung des elektrischen Wagenhebers habe ich mir vor der Benutzung sorgfältig durchgelesen.

Bremsflüssigkeit wechseln

Das Wechseln der Bremsflüssigkeit habe ich am 12.7.2017 zum Preis von 105,- Euro inkl. MwSt. in einer Fachwerkstatt die ca. 45 km von meinem Wohnort entfernt ist durchführen lassen.

Umbau auf Autogas

Da mir das Tanken nicht ganz so viel Spaß gemacht hat und ich oft bewusst sparsam gefahren bin und nur selten die Leistung des Autos ausprobiert habe, habe ich mich entschieden dies Auto auf Autogas umbauen zu lassen. Der Umbau erfolgte im Mai 2017 bei einer Firma in Berlin. Siehe dazu hier: Autogas Umrüstung meines Mercedes W211 E500.

Autogasverbrauch

Der von mir ermittelte Autogasverbrauch lag im Durchschnitt bei ca. 13 Litern Autogas auf 100 km. Dazu kommt dann noch ein Beninverbrauch von ca. 0,8 Litern Superbenzin auf 100 km.
Mercedes E-500 Autogas Umrüstung
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