Zahnriemen wechseln inkl. Umlenkrollen und Spannrolle

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Zahnriemen wechseln inkl. Umlenkrollen und Spannrolle

Montag, 12. April 2010

Im April 2010, bei km 85.955, habe ich bei meinem Auto (Opel Omega B 2.0 16V, Erstzulassung 1999, Motor X20XEV) das Zahnriemen Wechseln ausgeführt.

Das Zahnriemen Wechseln ist bei meinem Auto ist, nach Angaben im Serviceheft, alle vier Jahre bzw. nach 60.000 km erforderlich.

Neben dem Zahnriemen Wechseln habe ich auch beide Umlenkrollen (Führungsrollen) und die Spannrolle gewechselt. Weiterhin habe ich den Keilrippenriemen ausgetauscht.

Die Wasserpumpe wurde beim letzten Zahnriemen Wechseln, im Mai 2008 ersetzt. Da die Wasserpumpe dicht war, sich leicht drehen lies und das Zahnrad kein Spiel hatte, habe ich die Wasserpumpe dieses Mal nicht gewechselt.

Vor dem Zahnriemen Wechseln habe ich die entsprechenden Kapitel zu diesem Thema in einem Buch "Jetzt helfe ich mir selbst", Band 181, Opel Omega B, aus dem Motorbuchverlag gelesen. Ansonsten habe ich schon mehrmals, zusammen mit einem Onkel von mir, ein Zahnriemen Wechseln an anderen Autos durchgeführt. Auch im Internet habe ich in verschiedenen Foren Informationen zum Thema Zahnriemen Wechseln gelesen. Weiterhin war der neuen Spannrolle eine Anleitung beigefügt. In dieser Anleitung waren besondere Einbauhinweise für die Spannrolle angegeben.

Alle Arbeiten zum Zahnriemen Wechseln wurden bei kaltem Motor durchgeführt. Für das Zahnriemen Wechseln war das Automatikgetriebe in Stellung P eingestellt und die Handbremse angezogen.

Achtung: In diesem Artikel beschreibe ich, wie ich beim Zahnriemen Wechseln bei meinem Auto vorgegangen bin. Dies ist keine Anleitung zum Zahnriemen Wechseln! Meine Beschreibung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und keine Allgemeingültigkeit. Meine Beschreibung stellt keine Beratung und keine Empfehlung dar. Für die Durchführung der von mir beschriebenen schwierigen und komplexen Tätigkeiten sind umfangreiche Kenntnisse in den entsprechenden Bereichen und eine entsprechende Erfahrung bzw. Ausbildung notwendig. Für das anziehen von Schrauben habe ich bestimmte Drehmomente gewählt, die ich in diesem Artikel angegeben habe. Diese Drehmomente stellen keine Empfehlung dar.

Rechtlicher Hinweis: In diesem Artikel erwähnte Marken, Produkt- und Firmennamen können Marken oder Handelsnamen ihrer jeweiligen Eigentümer sein. Verwendete Marken- und Produktnamen sind Handelsmarken, Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Inhaber.
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Zahnriemen wechseln: Kosten für eingekauftes Material

Für das Zahnriemen Wechseln habe ich Material eingekauft. In der nachfolgenden Tabelle habe ich das von mir eingekaufte Material zum Zahnriemen Wechseln und die mir dafür entstandenen Kosten aufgelistet.


Material zum Zahnriemen Wechseln

Material was ich beim Zahnriemen Wechseln verwendet habe Wann gekauft Wo gekauft Der von mir gezahlte Preis in Euro inkl. gesetzl. MwSt
Set bestehend aus Zahnriemen, 2 Umlenkrollen (Führungsrollen) und Spannrolle 06.04.2010 Zubehör 94,60
Schraube zur Befestigung der Spannrolle 10.04.2010 Opel-Händler 0,79
Aggregatriemen (Keilrippenriemen) für Auto mit Klimaanlage 09.04.2010 Zubehör 30,-

Zahnriemen wechseln: Zahnriemen freilegen

Mit den Arbeiten habe ich am morgen begonnen. Das Auto war auf unserer Auffahrt positioniert. Der Motor war kalt. Die Handbremse war angezogen und der Wählhebel des Automatikgetriebes stand in Stellung P.

Ich habe die Motorhaube geöffnet. Um den Zahnriemen freizulegen, habe ich zunächst einen freien Zugang auf das Zahnriemen-Gehäuse ermöglicht. Dann habe ich die vordere Zahnriemen-Abdeckung abgebaut. Die von mir durchgeführten Aktivitäten sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt.


Zahnriemen Wechseln: Tätigkeiten um den Zahnriemen freizulegen

Nr. Tätigkeit  Beschreibung
1 Massekabel an der Batterie abklemmen Zunächst habe ich das Massekabel an der Batterie abgeklemmt.
2 Kabelkanal vor der Zahnriemen-Abdeckung entfernen Vor der vorderen Zahnriemen-Abdeckung verläuft ein Kabelkanal. Diesen Kabelkanal habe ich soweit nach oben und nach hinten gedrückt, dass die Zahnriemen-Abdeckung frei zugänglich war. Dazu habe ich zunächst die Befestigungsschraube unterhalb des Kabelkanals herausgedreht. Von vorne auf den Motor gesehen verläuft auf der rechten Seite ein Massekabel, was am Motorblock befestigt ist. Das habe ich durch herausdrehen einer Schraube und entfernen eines Kabelbinders gelöst. Vor vorne auf den Motor gesehen auf der linken Seite habe ich den Ansaugschlauch, der zum Luftfilter führt gelöst und zur Seite gelegt. Einen Kabelhalter in der Nähe der Lichtmaschine habe ich aus seiner Halterung gedrückt. 
Jetzt konnte ich den Kabelkanal aushängen und so weit nach oben drücken, dass die vordere Zahnriemen-Abdeckung gut zugänglich war. Den Kabelkanal habe ich mit Hilfe von zwei Holzlatten fixiert.
3 Aggregatriemen abnehmen Wenn der Aggregatriemen nicht erneuert worden wäre, hätte ich die Laufrichtung des Aggregatriemens (Keilrippenriemen) markiert. Das war in diesem Fall nicht notwendig, da er ausgetauscht werden sollte. Ich habe die Spannvorrichtung, mit der der Aggregatriemen gespannt wird, mit einem 15er Ringschlüssel im Uhrzeigersinn gedreht und in dieser Position gehalten. Dadurch wurde der Aggregatriemen entspannt und ich konnte den Aggregatriemen von den Riemenrädern abnehmen.
4 Zahnriemen-Abdeckung abbauen Die drei Befestigungsschrauben der vorderen Zahnriemen-Abdeckung habe ich mit einem 10er Ringschlüssel herausgedreht. Danach habe ich die Zahnriemen-Abdeckung nach oben herausgenommen.
5 Keilrippenriemenrad lösen aber noch nicht abnehmen Ich habe die 4 Schrauben des Keilrippenriemenrades gelöst, aber noch nicht ganz herausschraubt. Beim lösen der Schrauben habe ich an der Zentralschraube der Kurbelwelle gegen gehalten. Verwendet habe ich zum lösen der Schrauben eine Knarre mit einer Stecknuss ½ Zoll, E 10. An der Zentralschraube der Kurbelwelle habe ich mit einer Knarre mit einer Stecknuss ½ Zoll, 17mm gegen gehalten.

Zahnriemen wechseln: Motor auf den oberen Totpunkt (Zünd-OT) des ersten Zylinders stellen

Ich habe den Motor auf den Zünd-OT des ersten Zylinders gestellt. Dazu habe ich eine Knarre mit einer 17er Nuss an die Zentralschraube der Kurbelwelle angesetzt. Ich habe den Motor mit der Hand im Uhrzeigersinn gedreht, bis die Kerbe am Keilrippenriemenrad dem Dorn am Gehäuse gegenüberstand. Ich habe überprüft, ob auch die Markierungen an den beiden Nockenwellenrädern der jeweiligen Markierung am Gehäuse gegenüberstanden. Das war der Fall. Ansonsten wäre eine weitere Umdrehung der Kurbelwelle notwendig gewesen, um diesen Zustand zu erreichen.

Um die spätere Montage des neuen Zahnriemens zu vereinfachen, habe ich die Markierungen auf beiden Nockenwellenrädern mit einem Kugelschreiber auf den Zahnriemen übertragen.

Zahnriemen wechseln: Alten Zahnriemen abnehmen

Jetzt habe ich die 4 Schrauben des Keilrippenriemenrads vollständig herausgedreht. Dann habe ich das Keilrippenriemenrad vom Zahnriemen-Antriebsrad abgenommen.

Ich habe die Befestigungsschraube der Spannrolle gelöst. Das war nicht ganz so einfach. Ich habe es ´zunächst mit Knarre mit einem TX-Einsatz ½", TX 40 versucht. Dieser knabbelte aber über. Deshalb habe ich die Befestigungsschraube aufgemeißelt. Dazu habe ich einen geeigneten Meißel und einen geeigneten Hammer verwendet. Eine neue Befestigungsschraube hatte ich mir zuvor beim Opel Händler beschafft.

Nachdem die Befestigungsschraube der Spannrolle gelöst war, habe ich den Einstellexzenter der Spannrolle im Uhrzeigersinn gedreht, bis der Zeiger an der Spannrolle am linken Anschlag anlag.

Dann habe ich den Zahnriemen abgenommen.

Zahnriemen wechseln: Markierungen vom alten Zahnriemen auf den neuen Zahnriemen übertragen

Die beiden Markierungen, die ich zuvor am alten Zahnriemen angebracht hatte, habe ich auf den neuen Zahnriemen übertragen. Dabei habe ich genau die Anzahl der Zähne zwischen den Markierungen gezählt.

Zahnriemen wechseln: Beide Umlenkrollen (Führungsrollen) austauschen

Ich habe beide Umlenkrollen (Führungsrollen) gewechselt.

Zunächst habe ich die Befestigungsschraube der linken Führungsrolle mit einer Knarre mit 13er Nuss herausgedreht. Dann habe ich die Führungsrolle abgenommen. Die neue Führungsrolle habe ich an ihre Position gehalten und dann die Befestigungsschraube wieder hineingedreht und mit einem Drehmoment von 25 Nm angezogen.

Beim Wechsel der rechten Führungsrolle bin ich entsprechend wie bei der linken Führungsrolle vorgegangen.

Zahnriemen wechseln: Spannrolle austauschen

Die Befestigungsschraube der Spannrolle habe ich komplett herausgedreht und die Spannrolle abgenommen. Dann habe ich die neue Spannrolle an ihre Position gehalten. Ich habe darauf geachtet, dass die Nase der Grundplatte der Spannrolle in die entsprechende Aussparung am Motorblock eingreift. Die Spannung der Spannrolle habe ich auf das Minimum eingestellt. Die neue Befestigungsschraube habe ich zunächst nur handfest angezogen.

Achtung: Für das Einstellen der Spannrolle habe ich immer zwei Werkzeuge verwendet. Einen 6mm Imbusschlüssel zur Verstellung des Einstellexzenters und eine Knarre mit einem TX 40 Aufsatz zum lösen und anziehen der Befestigungsschraube.

Zahnriemen wechseln: Neuen Zahnriemen auflegen

Ich habe den neuen Zahnriemen so aufgelegt, dass die Zugseite zwischen dem rechten Nockenwellenrad und dem Kurbelwellenrad gestrafft war.

Die beiden Nockenwellenräder habe ich vorsichtig gegeneinander mit einem Holzkeil fixiert. Das wollte ich eigentlich mit einem entsprechenden Arretierwerkzeug machen. Dieses Werkzeug habe ich bestellt, es lag mir aber zum Zeitpunkt des Zahnriemen-Wechseln noch nicht vor.

Beim auflegen des neuen Zahnriemen habe ich darauf geachtet, dass die beiden von mir angebrachten Markierungen an den Markierungen der Nockenwellenräder anlagen.

Das Auflegen des neuen Zahnriemens gestaltete sich zunächst relativ schwierig. Letztendlich habe ich die linke Führungsrolle noch einmal ausgebaut. Nach dem Ausbau der Führungsrolle konnte ich den Zahnriemen über alle anderen Rollen und Räder auflegen. Danach habe ich die linke Führungsrolle wieder montiert. 

Zahnriemen wechseln: Kontrolle ob Zahnriemen korrekt aufgelegt ist

Den Holzkeil, den ich zur Fixierung der Nockenwellenräder verwendet habe, habe ich wieder entfernt.

Die Spannrolle habe ich jetzt über den Einstellexzenter so weit entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, bis die maximale Spannung erreicht war. Der Zeiger der Spannrolle stand dann rechts neben der entsprechenden Markierung auf der Grundplatte (Kerbe) der Spannrolle. Die Befestigungsschraube der Spannrolle habe ich in dieser Stellung mit einem Drehmoment von 25 Nm festgezogen.

Das Keilrippenriemenrad habe ich auf das Zahnriemen-Antriebsrad aufgesetzt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Kerbe an der richtigen Position steht. Mit zwei von Hand eingedrehten Schrauben habe ich das Keilrippenriemenrad fixiert.

Den Motor habe ich zwei Umdrehungen in Drehrichtung (Uhrzeigersinn) gedreht, bis wieder der obere Totpunkt (Zünd-OT) eingestellt war.

An den beiden Nockenwellenrädern waren die Markierungen richtig eingestellt. Leider musste ich aber feststellen, dass die Markierung am Keilrippenriemenrad nicht mit dem Dorn fluchtete. Sie war ca. 1 cm vom Dorn verschoben.

Der Zahnriemen war nicht korrekt aufgelegt!

Zahnriemen wechseln: Neuen Zahnriemen um einen Zahn versetzt neu auflegen

Da der neue Zahnriemen nicht korrekt aufgelegt war, habe ich ihn um einen Zahn versetzt neu aufgelegt. Dabei bin ich wie folgt vorgegangen:

Die beiden Nockenwellenräder habe ich vorsichtig gegeneinander mit einem Holzkeil fixiert.
Ich habe die beiden von Hand eingedrehten Schrauben vom Keilrippenriemenrad wieder herausgedreht. Das Keilrippenriemenrad habe ich vom Zahnriemen-Antriebsrad abgenommen.

Dann habe ich die Spannrolle wieder gelöst.

Das Keilrippenriemenrad habe ich auf das Zahnriemen-Antriebsrad aufgesetzt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Kerbe an der richtigen Position steht. Mit zwei von Hand eingedrehten Schrauben habe ich das Keilrippenriemenrad fixiert.

Dann habe ich die linke Führungsrolle erneut demontiert.

Danach dann den Zahnriemen abgenommen.

Ich habe die Kurbelwelle etwas gedreht, bis die Markierung am Keilrippenriemenrad mit dem Dorn fluchtete.

Beim erneuten auflegen des neuen Zahnriemen habe ich darauf geachtet, dass die beiden von mir angebrachten Markierungen an den Markierungen der Nockenwellenräder anlagen.

Nach dem Auflegen des Zahnriemens habe ich die linke Führungsrolle wieder montiert. 

Zahnriemen wechseln: Kontrolle ob Zahnriemen korrekt aufgelegt ist

Den Holzkeil, den ich zur Fixierung der Nockenwellenräder verwendet habe, habe ich wieder entfernt.

Ich habe die beiden von Hand eingedrehten Schrauben vom Keilrippenriemenrad wieder herausgedreht. Das Keilrippenriemenrad habe ich vom Zahnriemen-Antriebsrad abgenommen.

Die Spannrolle habe ich jetzt über den Einstellexzenter so weit entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, bis die maximale Spannung erreicht war. Der Zeiger der Spannrolle stand dann rechts neben der entsprechenden Markierung auf der Grundplatte (Kerbe) der Spannrolle. Die Befestigungsschraube der Spannrolle habe ich in dieser Stellung mit einem Drehmoment von 25 Nm festgezogen.

Das Keilrippenriemenrad habe ich auf das Zahnriemen-Antriebsrad aufgesetzt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Kerbe an der richtigen Position steht. Mit zwei von Hand eingedrehten Schrauben habe ich das Keilrippenriemenrad fixiert.

Nachdem ich den Motor wieder zwei Umdrehungen bis zum oberen Totpunkt (Zünd-OT) gedreht hatte, stimmten alle Markierungen (An beiden Nockenwellenräder und am Keilrippenriemenrad) mit ihren Gegenpunkten überein.

Der Zahnriemen war jetzt korrekt aufgelegt!

Zahnriemen wechseln: Spannrolle einstellen

Mein Ziel war es, die Spannrolle so einzustellen, dass der Zeiger der Spannrolle mit der Kerbe auf der Grundplatte fluchtete. Diese Einstellung sollte dann gegeben sein, wenn der Motor in der oberen Totpunkteinstellung (Zünd-OT) eingestellt war.

Den Motor habe ich zwei Umdrehungen in Drehrichtung (Uhrzeigersinn) gedreht, bis der obere Totpunkt des ersten Zylinders (Zünd-OT) eingestellt war.

Dann habe ich die Einstellung der Spannrolle kontrolliert.

Die Einstellung stimmte noch nicht.

Ich habe die beiden von Hand eingedrehten Schrauben vom Keilrippenriemenrad wieder herausgedreht. Das Keilrippenriemenrad habe ich vom Zahnriemen-Antriebsrad abgenommen.

Ich habe die Befestigungsschraube der Spannrolle etwas gelöst.

Ich habe die Spannrolle über den Einstellexzenter so weit entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht, bis die maximale Spannung erreicht war. Der Zeiger der Spannrolle stand dann rechts neben der entsprechenden Markierung auf der Grundplatte (Kerbe) der Spannrolle.

In dieser Stellung habe ich die Befestigungsschraube der Spannrolle mit einem Drehmoment von 25 Nm angezogen.

Das Keilrippenriemenrad habe ich auf das Zahnriemen-Antriebsrad aufgesetzt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Kerbe an der richtigen Position steht. Mit zwei von Hand eingedrehten Schrauben habe ich das Keilrippenriemenrad fixiert.

Ich habe die Kurbelwelle 2 Umdrehungen in Motordrehrichtung gedreht und auf Zünd-OT eingestellt.

Ich habe die beiden von Hand eingedrehten Schrauben vom Keilrippenriemenrad wieder herausgedreht. Das Keilrippenriemenrad habe ich vom Zahnriemen-Antriebsrad abgenommen.

Jetzt habe ich den Imbusschlüssel in den Einstellexzenter eingesetzt. Dann habe ich die Schraube der Spannrolle vorsichtig etwas gelöst. Danach habe ich die Einstellung so verändert, bis der Zeiger der Spannrolle mit der Kerbe fluchtete. Achtung: Zum Einstellen der Spannung muss die Zugseite des Zahnriemens gestrafft sein!

Die Befestigungsschraube der Spannrolle habe ich in dieser Stellung mit einem Drehmoment von ca. 25 Nm festgezogen

Das Keilrippenriemenrad habe ich auf das Zahnriemen-Antriebsrad aufgesetzt. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die Kerbe an der richtigen Position steht. Mit zwei von Hand eingedrehten Schrauben habe ich das Keilrippenriemenrad fixiert.

Ich habe die Kurbelwelle 2 Umdrehungen in Motordrehrichtung gedreht und den Motor wieder auf Zünd-OT eingestellt.

Nochmals habe ich die Einstellung der Spannrolle kontrolliert.

Der Zeiger der Spannrolle fluchtete jetzt mit der entsprechenden Markierung (Kerbe) auf der Grundplatte der Spannrolle.

Zahnriemen wechseln: Keilrippenriemenrad komplett befestigen

Die beiden noch fehlenden Schrauben zur Befestigung des Keilrippenriemenrades habe ich eingedreht. Alle vier Schrauben habe ich mit einem Drehmoment von 20 Nm angezogen. 

Zahnriemen wechseln: Alles zusammenbauen

Ich habe die Zahnriemen-Abdeckung aufgelegt und mit 3 Schrauben festgeschraubt.

Dann habe ich den neuen Keilrippenriemen aufgelegt. Beim auflegen des Keilrippenriemens habe ich die Spannrolle des Keilrippenriemens mit einem 15er Ringschlüssel im Uhrzeigersinn gedreht.

Die beiden Holzlatten, mit denen ich den Kabelkanal fixiert hatte, habe ich wieder entfernt.
Ich habe den Kabelkanal heruntergedrückt und mit einer Schraube festgeschraubt.
Das zuvor gelöste Massekabel habe ich wieder am Motorblock, in der Nähe des Aggregates für die Hilfskraftlenkung, befestigt.
Den zuvor gelösten Kabelhalter habe ich am Winkel der Lichtmaschine befestigt.
Den Ansaugluftschlauch habe ich wieder befestigt und die Steckverbindungen dazu wieder aufgesteckt.

Ich habe das Massekabel wieder an der Batterie befestigt.

Nach dem Zahnriemen Wechseln den Motor anlassen und Probefahrt durchführen

Nachdem alles wieder ordnungsgemäß zusammengebaut war, habe ich den Motor gestartet. Dann habe ich eine Probefahrt von ca. 15 km durchgeführt. Alles funktionierte einwandfrei.
Auto-Aufbereitung-Aussen
Informationen zum Reifen wechseln

Kommentare zu Zahnriemen wechseln inkl. Umlenkrollen und Spannrolle

Ein Besucher schrieb am 02.10.2012:
Alles super super erklärt einfach sehr gut 1-1 plus.

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