Autogas Umbau meines Opel Omega 2.0 16V

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Mittwoch, 11. Juni 2008

Der Autogas Umbau von meinem Opel Omega 2.0 16V (Baujahr: 1999, Benziner, Hubraum: 1998 ccm, Leistung: 100 kW) erfolgte vom 02.06.2008 bis zum 10.06.2008 in einer anerkannten Gas Werkstatt, in der Nähe meines Arbeitsortes. Im Rahmen des Autogas Umbau wurde eine Autogasanlage der Firma Tartarini in das Auto eingebaut. Es wurde ein Tankbehälter (Flüssiggas Tank, Zylindertank mit 85 Liter Volumen) im Kofferraum vom Auto eingebaut. Durch den Tankbehälter hat sich der freie Platz im Kofferraum verkleinert. Im Motorraum wurden diversen Komponenten wie Verdampfer-Druckregler, Elektronisches Steuergerät und Gasmengenverteiler eingebaut. Ein Tankstutzen zum Betanken mit Autogas wurde hinter der Original Tankklappe für Benzin eingebaut. Im Armaturenbrett wurde eine Bedien- und Anzeigeeinheit angebracht. Hier kann zwischen Benzinbetrieb und Autogasbetrieb umgeschaltet werden und es wird der Füllzustand des Tankbehälters angezeigt.

Für den Autogas Umbau hatte ich mit dem Autogas Umrüster einen Preis von 2.900,- (inkl. gesetzl. MwSt.) vereinbart. Trotz dieser Vereinbarung musste ich, bei Abholung des Autos, für den Autogas Umbau einen Preis von 2.998,- Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) zahlen. Als Begründung für den höheren Preis wurde zum einen die zwischenzeitlich eingebaute Anhängerkupplung genannt. Dadurch sei ein zeitlicher Mehraufwand entstanden, der mit 45,- Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) angegeben wurde. Außerdem wurde die erste Tankfüllung mit Autogas zusätzlich in Rechnung gestellt. Ich selber war bei Auftragserteilung davon ausgegangen, dass die erste Tankfüllung im vereinbarten Preis enthalten war. Dies ergab sich meiner Meinung nach aus der entsprechenden Formulierung (siehe nächster Absatz) in dem von mir unterschriebenen Auftrag.

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Video zum Umrüsten meines Opel Omega B 2.0 16v auf Autogas

Erteilung eines Auftrags für den Autogas Umbau

Für den Autogas Umbau vom meinem Auto habe ich am 19.05.2008 einen Auftrag erteilt. Im Rahmen der Auftragserteilung habe ich ein Dokument mit dem Titel "Werkstattauftrag" unterschrieben. In diesem Dokument waren einige Daten von meinem Auto und meine Adresse aufgeführt. Weiterhin stand dort der folgende Text:

"Gasanlage geliefert, montiert, befüllt, Dichtigkeitsprüfung und TÜV-Abnahme ausgeführt.
Verbaut wird ein Zylinder-Tank Bestellnummer 80046, Befüllstutzen im Tankdeckel und das Flash-Lube-System. Es wurde ein Preis von 2900,- Euro vereinbart."

Weitere als die genannten Informationen waren auf dem Dokument nicht aufgeführt

Der Autogas Umbau wurde in der Fachwerkstatt durchgeführt

Am Montag, den 02.06.2008 habe ich mein Auto in der Autogas Fachwerkstatt abgegeben (km-Stand: 12104). Am Donnerstag, den 06.06.2008 habe ich mich dann bei der Autogas Werkstatt, von der ich bisher keine Informationen zum Stand der Umbauarbeiten bekommen hatte, nach meinem Auto telefonisch erkundigt. Man informierte mich über einen bei Auftragsannahme nicht kalkulierten Mehraufwand. Der Grund für diesen Mehraufwand läge in der zwischenzeitlich montierten Anhängerkupplung. Bei der Montage der Anhängerkupplung soll ein Kabel eingeklemmt worden sein. Die Anhängerkupplung war zum Zeitpunkt der Auftragsannahme tatsächlich noch nicht im Auto eingebaut. Der Einbau wurde erst danach durchgeführt.

Daraufhin bin ich dann persönlich zur Werkstatt gefahren. Im Gespräch mit der Person, die mit dem Autogas Umbau beschäftigt war, erfuhr ich, dass beim Einbau der Anhängerkupplung wohl der Kabelstrang des Tankgebers eingeklemmt worden war. Ich bemerkte, dass man mich bei einem zu bezahlenden Mehraufwand hätte vorher informieren müssen. Weiterhin habe ich erklärt, dass es mir wichtig sei, dass der Autogas Umbau wie vereinbart zum Preis von 2.900,- Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) durchgeführt wird. Mit wurde mündlich bestätigt, dass der Auftrag wie vereinbart zu diesem Preis durchgeführt werden wird. Das Auto werde aber nicht mehr wie ursprünglich geplant am Freitag, sondern erst in der kommenden Woche am Montag fertig sein.

Am Montag, den 09.06.2008 wurde ich von der Person, die den Autogas Umbau durchgeführt hat angerufen. Ich bekam die Information, dass der Autogas Umbau jetzt fertig sei und ich das Auto morgen abholen könnte. Allerdings sollte der Autogas Umbau jetzt 2945,- Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) kosten, dazu käme dann noch der Preis für das erste betanken mit Autogas. Ich habe dem widersprochen und mitgeteilt, dass das befüllen des Autogas Tanks mit im vereinbarten Preis von 2.900,- (inkl. gesetzl. MwSt.) enthalten war. Ich erläuterte, dass sich das aus dem von mir unterschriebenen Auftrag ergibt.

Auto nach dem Autogas Umbau abholen

Am 10.06.2008, bei km-Stand: 12133, habe ich das Auto nach dem Autogas Umbau beim Autogas Umrüster abgeholt. Im Rahmen der Abholung wurden mir diverse Unterlagen ausgehändigt. Die Rechnung wurde mir vorgelegt. Ich habe die Rechnung, die insgesamt über 2.998,- Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) lautete, bezahlt. Den geforderten Mehrbetrag von 98,- Euro hielt ich weiterhin nicht für gerechtfertigt, habe ihn aber nach einiger Diskussion trotzdem gezahlt um weitere Diskussionen und Ärger zu vermeiden.

Die in das Auto eingebauten Komponenten wurden mir von dem Mitarbeiter gezeigt, der sie in das Auto eingebaut hat. Mir wurden einige Hinweise dazu gegeben.

Bei der Abholung vom Auto nach dem Autogas Umbau habe ich folgende Unterlagen erhalten:

  • Rechnung.
  • Nachweis nach Anlage XVII Nr. 2.4 StVZO Gassystemeinbauprüfung.
  • Bescheinigung über den Einbau der Gasanlage. In dieser Bescheinigung sind das Auto und der Halter des Autos benannt und es sind die eingebauten Komponenten (Tankbehälter, Druckregler, Steuergerät und Gasmengenverteiler) aufgeführt. In dieser Bescheinigung steht unter anderem, dass die Anlage den Bestimmungen der ECE-R67.01 entspricht und die Anlage für den bivalenten Betrieb von Benzin/Flüssiggas (LPG) ausgelegt ist.
  • Ein Untersuchungsbericht vom TÜV. Es wurde eine Prüf. Gem. §19.2 StVZO umfangr. durchgeführt. Das Ergebnis war ohne erkennbare Mängel.
  • Ein Gutachten gemäß § 21 StVZO nach Fahrzeugänderung (§ 19 Abs. 2 StVZO) über die amtliche Prüfung eines Fahrzeugs. Dieses Gutachten ist Bestandteil des oben genannten Untersuchsberichts.
  • Betriebs- und Wartungsanleitung für die Autogas Anlage.

Nach dem Autogas Umbau, auf der Fahrt von der Werkstatt nach Hause, trat im Fahrgastraum Gasgeruch auf

Auf der Fahrt vom Autogas Umrüster zu meiner Arbeitsstätte ist mir, schon kurze Zeit nach dem losfahren, ein deutlicher Gasgeruch im Fahrgastraum aufgefallen. Ich habe mir zunächst nicht viel dabei gedacht. Als ich dann einige Zeit später von meiner Arbeitsstätte nach Hause gefahren bin, ist mir erneut ein deutlicher Gasgeruch im Fahrgastraum aufgefallen.

Zu Hause angekommen habe ich dann eine Fehlersuche betrieben. Ich habe den Motor ausgestellt und die Motorhaube geöffnet. Im Bereich des Verdampfers, dort wo die Gasleitung vom Gastank in den Motorraum geführt wurde, sind mir deutlich hörbare Zischgeräusche aufgefallen. Außerdem roch es intensiv nach Gas.

Diese Zischgeräusche waren noch einige Minuten zu hören, bis sie dann nur noch impulsartig auftraten und schließlich nicht mehr zu hören waren. Nach erneutem Start des Motors schaltete das System nach einiger Zeit von Benzinbetrieb auf Gasbetrieb um. Nach der Umschaltung auf Gasbetrieb habe ich den Motor wieder ausgeschaltet. Jetzt waren erneut deutliche hörbare Zischgeräusche wahrzunehmen. Es roch wieder intensiv nach Gas. Ich beschloss am nächsten Tag in die Autogas Fachwerkstatt zu fahren und den Fehler dort beheben zu lassen.

Die Fehlerursache für das austretende Gas wurde in der Autogas Fachwerkstatt gesucht und gefunden

Am 11.06.2008 gegen 07:30 bin ich mit dem Auto in die Autogas Fachwerkstatt gefahren und habe dort das Auto, bei km-Stand: 12256, abgegeben und das Problem und meine bisherige Fehlersuche geschildert. Nachdem ein Mitarbeiter eine halbe Stunde Fehlersuche getätigt hatte, informierte er mich, dass die Fehlersuche und Fehlerbeseitigung mehr Zeit in Anspruch nehmen würde. Mir wurde ein Leihwagen zur Verfügung gestellt und ich bin mit diesem zur Arbeit gefahren. Zwei Stunden später rief der Mitarbeiter mich auf meinem Handy an und teilte mir mit, dass der Fehler gefunden und behoben sei. Das Problem war eine Quetschhülse am Ende einer Kraftstoffleitung aus Kupfer. Unter dieser Quetschhülse war das Gas ausgetreten. Der Fehler wurde vom Mitarbeiter beseitigt. Ich habe das Auto wieder abgeholt. Bei der Abholung bin ich nach kurzer Fahrstrecke angehalten, habe den Motor ausgeschaltet, die Motorhaube geöffnet und habe analysiert, ob das Problem wirklich beseitigt war. Es waren keine Zischgeräusche mehr vorhanden und es roch auch nicht mehr nach Gas.

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