Auto Zulassung in der Zulassungsstelle
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Donnerstag, 15. Mai 2008
Im Mai 2008 habe ich mir einen Gebrauchtwagen gekauft. Dieses Auto wurde im Mai 2008 bei der Zulassungsbehörde in Itzehoe auf meinen Namen zugelassen. Im Rahmen der Zulassung sind mir Kosten bei der Zulassungsstelle in Höhe von 45,20 Euro entstanden. Weitere Kosten in Höhe von 23,- Euro waren für die neuen Nummernschilder zu zahlen. Sparen konnte ich bei der Anfertigung der Nummernschilder durch die Auswahl eines preisgünstigen Herstellers. Sparen konnte ich auch dadurch, dass ich die Nummernschilder direkt, ohne Rahmen, am Auto befestigt habe. Da ich ein Wunschkennzeichen haben wollte, musste ich allerdings dafür eine zusätzliche Gebühr bezahlen.
Spezifischer Zusatzhinweis: Das Durchführen von behördlichen Fahrzeugzulassungen, das Ausfüllen von SEPA-Lastschriftmandaten für die Kraftfahrzeugsteuer und das Beachten von gesetzlichen Prüffristen liegen im Sinne der Fahrzeug-Zulassungsverordnung in der vollen Eigenverantwortung des Fahrzeughalters. Da ich mich vorab ausführlich über die rechtlichen Regelungen und notwendigen Dokumente informiert habe, dokumentiere ich hier das Vorgehen an meinem eigenen Fahrzeug. Der folgende Bericht dient lediglich als private Information meines persönlichen Vorgehens sowie als historischer Gebühren- und Preisrückblick und ist ausdrücklich keine Rechtsberatung oder verbindliche behördliche Auskunft.“
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Vor der Zulassung vom Auto meine Kfz-Versicherung angerufen und eine Deckungskarte angefordert
Vor der Zulassung des Autos habe ich meine Kfz-Versicherung über den Kauf des Gebrauchtwagens und die von mir gewünschte Versicherung informiert, und eine Deckungskarte angefordert. Diese Deckungskarte habe ich anschließend per E-Mail, mit einer PDF-Datei im Anhang, zugesandt bekommen. Die PDF-Datei wurde mit einem Laserdrucker doppelseitig ausgedruckt und die Deckungskarte aus dem Papier ausgeschnitten.
Hinweis für heutige Leser: Die in meinem Bericht erwähnte gedruckte Deckungskarte wurde im Laufe des Jahres 2008 im deutschen Zulassungswesen vollständig abgeschafft. Heute fordert man bei der Versicherung stattdessen die sogenannte eVB-Nummer an. Dies ist ein kurzer, siebenstelliger Code, den die Behörde vor Ort direkt digital im System abruft, wodurch das Ausdrucken entfällt.
Die für die Zulassung vom Auto erforderlichen Dokumente bereitgestellt
Für die Zulassung vom Auto habe ich die erforderlichen Dokumente zusammengestellt. Dazu zählen: die Deckungskarte, der Personalsausweis, der Fahrzeugbrief, der Fahrzeugschein, der Nachweis über die letzte Hauptuntersuchung und die Bescheinigung über die letzte Abgasuntersuchung. Für die Zulassung wurden auch die Auto Nummernschilder benötigt. Da das Auto noch mit seinen bisherigen Nummernschildern zugelassen war, war mein Ziel, mit dem Auto zur Zulassungsstelle zu fahren und dort dann die Nummernschilder vom Auto abzubauen.
Vor Ort bei der Zulassungsstelle
Als ich am morgen bei der Zulassungsstelle in Itzehoe mit meinem neuen Gebrauchtwagen angekommen bin, habe ich das Auto auf dem Parkplatz der Zulassungsstelle geparkt. Dann habe ich die Auto Nummernschilder vom Auto abgebaut und bin mit den Nummernschildern und den vorher zusammengestellten Dokumenten in die Zulassungsstelle gegangen. Dort habe ich mich in die Warteschlange für die Anmeldung eingereiht. Da nur zwei Personen vor mir bedient wurden, brauchte ich nur kurze Zeit zu warten.
Als ich an der Reihe war, habe ich mein Anliegen erläutert und die Dokumente und die Nummernschilder vorgelegt. Die Dokumente wurden von der Sachbearbeiterin überprüft, als in Ordnung befunden und mir in einem Stapel zusammengestellt überreicht. Ich bekam einen Zettel mit einer Nummer ausgehändigt. Ich musste jetzt warten, bis die auf dem Zettel angegebene Nummer aufgerufen wurde. Weiterhin musste ich eine Teilnahmeerklärung zum Lastschriftverfahren, für den Einzug der Kraftfahrzeugsteuer, ausfüllen und ich sollte, die auf den bisherigen Nummernschildern angebrachten Zulassungsplaketten, von diesen entfernen.
Ich habe also die Teilnahmeerklärung zum Lastschrifteinzugverfahren ausgefüllt und die Zulassungsplaketten von jedem Nummernschild entfernt. Für die Entfernung der Zulassungsplaketten stand in der Zulassungsstelle entsprechendes Werkzeug bereit.
Nach etwa 10 Minuten Wartezeit wurde meine Nummer auf einer, in der Zulassungsstelle angebrachter, Anzeigentafel dargestellt. Auf der Anzeigentafel wurde auch die Raumnummer dargestellt, in die ich mich begeben sollte. Ich betrat den Raum und beschrieb mein Anliegen. Die Sachbearbeiterin führte den Vorgang der Zulassung aus. Sie fragte mich, ob ich ein Kennzeichen mit einer besonderen Buchstaben und Ziffernkombination, ein Wunschkennzeichen, haben möchte. Ein Wunschkennzeichen kostete eine zusätzliche Gebühr von 10,20 Euro. Ich wollte gern ein entsprechendes Kennzeichen haben, habe meine Wünsche dazu geäußert und mein Wunsch konnte erfüllt werden.
Nachdem ich die Kosten für die Zulassung bezahlt hatte, wurden mir die neuen Dokumente für das Auto ausgehändigt.
Hinweis für heutige Leser (2026): Bitte beachten Sie den historischen Kontext. Seit der flächendeckenden Einführung des digitalen i-Kfz-Verfahrens ist der persönliche Gang zur Zulassungsstelle oft nicht mehr nötig. Sofern Ihre Dokumente und Kennzeichen bereits die modernen, verdeckten Sicherheitscodes zum Freirubbeln besitzen, können Sie die Anmeldung vollautomatisch online von zu Hause aus durchführen und dürfen sogar sofort losfahren.
Nummernschilder anfertigen lassen
In der Zulassungsstelle war eine Hinweistafel mit drei Adressen und den dazugehörigen Telefonnummern aufgeführt, bei denen die Anfertigung von Nummernschildern möglich war. Die Preise für die Herstellung der Nummernschilder waren dort allerdings nicht aufgeführt. Um einen Preisvergleich vorzunehmen und eventuell ein paar Euro zu sparen, habe ich bei den drei Adressen angerufen und die Preise für die Anfertigung der Nummernschilder erfragt. Bei der einen Adresse sollte die Anfertigung der Nummernschilder 32,- Euro, bei einer anderen 27,- Euro und bei der dritten Adresse 23,- Euro kosten. Alle drei Adressen waren nicht allzu weit von der Zulassungsstelle entfernt. Je weiter die Entfernung zur Zulassungsstelle war, je preisgünstiger sollte die Anfertigung der Nummernschilder sein.
Ich bin dann zu der Adresse gegangen, an der die Anfertigung der Nummernschilder 23,- Euro kosten sollte. Innerhalb weniger Minuten wurden dort die Nummernschilder angefertigt.
Mit den neuen Nummernschildern erneut zur Zulassungsstelle
Mit den neuen Nummernschildern bin ich wieder zur Zulassungsstelle gegangen. Ich konnte jetzt ohne erneute Anmeldung direkt zur Sachbearbeiterin gehen. Die vorgeschriebenen Plaketten für TÜV- und ASU-Termin und die Zulassungsplaketten wurden auf die Nummernschilder geklebt.
Die neuen Nummernschilder an das Auto anbringen
Die neuen Nummernschilder wurden von mir an das Auto angebracht. Um die Verwendung von Rahmen zu sparen, habe ich die Nummernschilder direkt, ohne Verwendung von Rahmen, an die vorgesehenen Stellen am Auto angebracht. Im Rahmen der Montage habe ich zunächst zwei passende Löcher in jedes Nummernschild gebohrt. Vor dem Bohren wurde die Position der Löcher an den Nummernschildern gekennzeichnet. Dazu habe ich jeweils ein altes Nummernschild passend auf ein neues Nummernschild gelegt und die Position für die Löcher mit einem Körner markiert. Entsprechendes Werkzeug wie Handbohrmaschine, Körner, Hammer und Schraubendreher habe ich dabei gehabt.
Nachdem die Löcher in die Nummernschilder gebohrt waren, habe ich die Nummernschilder montiert. Die Nummernschilder wurden mit jeweils zwei Schrauben an die entsprechende Position des Autos geschraubt. Das Nummernschild mit der TÜV-Plakette wurde hinten am Auto und das Nummerschild mit der ASU-Plakette vorne am Auto montiert.
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