Carport Bausatz kaufen und Carport bauen

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Carport Bausatz kaufen und Carport bauen

Mittwoch, 20. August 2009

Ich habe im Juli 2009 einen Carport Bausatz eingekauft. Der Carport hat die Maße 304 x 510 cm. Der Carport hat ein Flachdach. Er besteht aus kesseldruckimprägnierten Nadelholz. Die Einfahrtshöhe beträgt ca. 210 cm. Er hat sechs Pfosten (ca. 9 x 9 x 210 cm). Der Carport Bausatz beinhaltet einen Blendensatz und eine Dacheindeckung aus PVC-Trapez-Profilen. Für den Carport Bausatz habe ich 199.- Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) bezahlt. Für die notwendigen Beschläge und Schrauben habe ich noch zusätzlich 19,99 Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) bezahlt.

Ich habe den Carport aufgebaut. Die aufwendigste Arbeit beim Carport Bauen war die Erstellung der Fundamente. Die notwendige Größe der Fundamente war in der Aufbauanleitung für den Carport mit 55 x 55 x 80 cm angegeben.

Achtung: Dies ist keine Anleitung zum Carport bauen! Ich beschreibe hier lediglich, wie ich beim Carport bauen eines speziellen Carports vorgegangen bin. Diese Beschreibung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und keine Allgemeingültigkeit. Wenn man selbst einen Carport bauen möchte, dann sollte man über die entsprechenden Fachkenntnisse verfügen oder die Arbeit von einem Fachmann durchführen lassen.
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Material für das Carport bauen beschaffen

Zum Carport bauen habe ich neben dem Bausatz geeigneten Kies, 12 Sack geeigneten Zement (25 kg pro Sack), sechs H-Anker und Schrauben für die Montage der H-Anker an den Pfosten beschafft.

Vor dem Carport bauen die Aufbauanleitung lesen

Dem Carport Bausatz lag eine Aufbauanleitung bei. Diese Aufbauanleitung habe ich gelesen und verstanden. Die in der Aufbauanleitung gegebenen Hinweise habe ich beim Carport bauen berücksichtigt.

Den Bauplatz zum Carport bauen vorbereiten

Ich habe die Position für den Carport auf unserem Grundstück festgelegt. An der geplanten Position habe ich eine ebene Fläche vorbereitet.

Das Fundament für den ersten Pfosten erstellen

Zunächst habe ich ein Fundament für einen Eckpfosten erstellt. Ich habe an der Position des Eckpfostens ein Loch von ca. 55 cm x 55 cm x 80 cm Tiefe erstellt. Dann habe ich Beton angemischt und das Loch mit Beton aufgefüllt. Beim Auffüllen habe ich einen H-Anker in den Beton eingedrückt und ausgerichtet.

Standorte der Pfosten durch Holzpflöcke markieren.

Am nächsten Tag habe ich die Standorte der übrigen fünf Pfosten markiert. Dabei bin ich wie folgt vorgegangen. Von der Position des ersten Pfostens ausgehend habe ich mit drei längeren Dachlatten einen rechten Winkel markiert. An der ersten Dachlatte (In Querrichtung) habe ich 3 m mit einem Zollstock ausgemessen und mit einem Bleistift markiert. An der zweiten Dachlatte (In Längsrichtung) habe ich 4 m ausgemessen und markiert. Von den Markierungen ausgehend habe ich eine dritte Dachlatte diagonal gelegt und an dieser Dachlatte 5 m ausgemessen und markiert. Die Dachlatten habe ich so ausgerichtet, dass die Diagonale zwischen den beiden Schenkel genau 5 m betrug. Dadurch war ein rechter Winkel zwischen den Schenkeln eingestellt.

An den Dachlatten habe ich, an den geplanten Positionen der Pfosten, Markierungen angezeichnet. An den geplanten Positionen der Pfosten habe ich jeweils einen Holzpflock ins Erdreich eingeschlagen. Das Maß zwischen den Holzpflöcken in Längsrichtung habe ich mit 189 cm eingestellt. Das Maß zwischen den Pfosten in Querrichtung habe ich mit 280 cm eingestellt.

Nachdem auf einer Seite in Längsrichtung die Holzpflöcke eingeschlagen waren und auch auf der gegenüberliegenden Seite die Position eines Eckpfostens mit einem Holzpflock markiert war, habe ich die Dachlatten umpositioniert und auf der anderen Längsseite den rechten Winkel markiert. Nach gleichem Schema, wie auf der anderen Längsseite, habe ich auch auf dieser Längsseite die Position der Pfosten durch Holzpflöcke markiert.

Im Ergebnis waren alle Standorte der Pfosten durch jeweils einen Holzpflock markiert.

Pfostenmontage der ersten drei Pfosten

Ich habe auf einer Seite in Längsrichtung drei Pfosten gesetzt. Dazu habe ich zunächst zwei weitere Fundamentlöcher ausgehoben. Jedes Loch habe ich mit 55cm x 55cm und 80cm tief erstellt. Für die Erstellung der Löcher habe ich einen Zollstock, einen Spaten, eine Plattschaufel und einen Erdlochbohrer verwendet.

Nachdem die Löcher ausgehoben waren, habe ich an jeden Pfosten einen H-Anker geschraubt.

Den H-Anker, mit angebrachtem Pfosten, habe ich ins Fundamentloch, in etwa in die Mitte, gehängt. Dabei wurde der Pfosten mit Dachlatten und anderen Brettern provisorisch verstrebt und fixiert. Die Dachlatten und Bretter habe ich mit Schraubzwingen am Pfosten befestigt. Den jeweiligen Pfosten habe ich, unter Anwendung von Wasserwaage und Zollstock, lotgerecht ausgerichtet. Dabei habe ich den Abstand zwischen den Pfosten in Längsrichtung, das lichte Maß, auf 180 cm eingestellt.

Auch die Sattelbalken habe ich oben auf die Pfosten-Enden aufgesetzt und mit Schraubzwingen fixiert. Ein entsprechendes Gefälle zum Wasserablauf habe ich beim Positionieren der Pfosten berücksichtigt.

Zubetonieren der Fundamente

Nach den Justagen der Pfosten habe ich die Fundamente mit Beton ausgefüllt. Den Beton habe ich aus geeignetem Kies, Zement und Wasser selbst angemischt. Den Beton habe ich lagenweise in die Fundamente eingefüllt. Die einzelnen Lagen habe ich verdichtet.

Nach dem Aushärten des Betons die Stützkonstruktion entfernen

Nachdem der Beton drei Tage ausgehärtet war, habe ich die provisorische Stützkonstruktion (Dachlatten, Bretter und Schraubzwingen) vollständig entfernt.

Pfostenmontage der letzten drei Pfosten

Jetzt habe ich auf der anderen Seite in Längsrichtung drei Pfosten gesetzt. Dazu habe ich zunächst, an den zuvor markierten Stellen, drei Fundamentlöcher ausgehoben. Jedes Loch habe ich mit 55cm x 55cm x 80cm tief erstellt.

Nachdem die Löcher ausgehoben waren, habe ich die Pfosten aufgestellt. Dabei bin ich prinzipiell genauso vorgegangen, wie beim aufstellen der anderen Pfosten. Den Abstand zwischen den Pfosten in Längsrichtung (das lichte Maß) habe ich wieder auf 180 cm eingestellt. Zusätzlich habe ich den Abstand zu dem jeweiligen Pfosten in Querrichtung (das lichte Maß) mit 270 cm eingestellt. Die Höhe der Pfosten habe ich so eingestellt wie auf der gegenüberliegenden Seite, indem ich mit Schraubzwingen entsprechende Bretter befestigt habe und auf diesen mit der Wasserwaage die Höhe justiert habe.

Zubetonieren der Fundamente

Nach den Justagen der Pfosten habe ich die Fundamente mit Beton aufgefüllt. Dabei bin ich so vorgegangen wie auch beim auffüllen der ersten Fundamente.

Nach dem Aushärten des Betons die Stützkonstruktion entfernen

Nachdem der Beton drei Tage ausgehärtet war, habe ich die provisorische Stützkonstruktion (Dachlatten, Bretter und Schraubzwingen) vollständig entfernt.

Tragbalken und Sparren montieren

Entsprechend der Aufbauanleitung vom Carport habe ich zunächst die Tragbalken (Sattelbalken) montiert. Dann habe ich die Sparren mit Winkel und Schrauben auf den Tragbalken befestigt. Die Position der Sparren habe ich der Aufbauanleitung entnommen.

Blenden montieren

Zunächst habe ich die vordere Blende montiert. Diese habe ich so positioniert, dass sie links und rechts um eine Blendenstärke überstand, da sie die seitlichen Blenden überdecken soll. Bei der Montage habe ich zur Positionierung Schraubzwingen verwendet. Die Befestigung erfolgte dann mit Spaxschrauben. Die Schraubenlöcher habe ich vorgebohrt.

Dann habe ich die seitlichen Blenden montiert. Auch diese habe ich zunächst mit Schraubzwingen und einigen Hölzern positioniert. Dann habe ich diese ebenfalls mit Spaxschrauben befestigt. Die Schraubenlöcher habe ich vorgebohrt.

Carport streichen

Vor der Dacheindeckung haben ich das streichen vom Carport durchgeführt. Zum streichen des Carports haben ich die gleiche Farbe verwendet, die ich auch für unsere Gartenhäuser verwendet habe. Durch die gleiche Farbe passte der Carport optisch gut zu den Gartenhäusern.

Dacheindeckung vornehmen

Entsprechend der Aufbauanleitung vom Carport habe ich die Dacheindeckung vorgenommen. Ich habe die sechs Dachplatten zunächst in der Breite und dann in der Länge passend auf die Sparren verteilt. Mit dem verlegen der Dachplatten habe ich in einer hinteren Ecke begonnen. Das es ein wenig Windig war, habe ich die Dachplatten gegen den Wind geschützt. Dazu habe ich die Dachplatten mit Leitern beschwert.

Erst nachdem ich die gesamte Dachfläche ausgelegt hatte, habe ich mit dem verschrauben der Dachplatten begonnen. Die Verschraubungen habe ich mit einem geeigneten Bohrer vorgebohrt. Die Verschraubung erfolgte mit Dachplattenschrauben unter Verwendung von geeigneten Dichtscheiben.

Meinung, Anregungen und Kritik

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