Manueller Erdlochbohrer (Handerdbohrer) unterstützte Bodenaushub für Punktfundamente

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Manueller Erdlochbohrer (Handerdbohrer) unterstützte Bodenaushub für Punktfundamente

Mittwoch, 17. Juni 2009

Anfang Juni 2009 habe ich mir einen manuell zu betätigen Erdlochbohrer, einen Handerdbohrer, zugelegt. Für den Handerdbohrer habe ich im Fachhandel 69,15 Euro (inkl. gesetzl. MwSt.) bezahlt.

Der Erdlochbohrer ist für die Erstellung von 150 mm Löchern geeignet. Der Erdlochbohrer besteht aus einem ca. 1m langen Stahlrohr. Zum Drehen befindet sich am oberen Ende ein waagerecht angebrachtes zweites Stahlrohr. Durch das zweite Stahlrohr kann ein mitgelieferter Holzstiel gesteckt werden. Am unteren Ende vom Stahlrohr befindet sich die Wendel der Bohrschnecke, diese hat einen Durchmesser von ca. 15 cm. Das Stahlrohr läuft unten in einer Spitze aus, mit dieser Spitze kann am Boden angesetzt werden. Der Erdlochbohrer wird manuell mit Muskelkraft bewegt.

Den Erdlochbohrer habe ich erst einmal genutzt, um die Erstellung der Löcher für Punktfundamente zu unterstützen. Ich denke, der Erdlochbohrer eignet sich auch für andere Aufgaben, wie z.B. der Erstellung von Löchern für Zaunpfähle oder zum erstellen von Pflanzlöchern.

Achtung: Dies ist keine Anleitung zur Nutzung von einem Erdlochbohrer. Ich beschreibe in diesem Artikel lediglich, den von mir gekauften Erdlochbohrer und wie ich den Handerdbohrer angewendet habe. Die Beschreibung stellt keine Beratung dar, hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und keine Allgemeingültigkeit.
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Ich habe den Erdlochbohrer (Handerdbohrer) zur Erstellung von Punktfundamenten benutzt

Um unsere beiden Gartenhäuser sturmsicher im Boden zu verankern, habe ich einige Punktfundamente erstellt. Die Punktfundamente habe ich unter einer, mit Betonpflastersteinen ausgelegten Fläche, erstellt. Der Boden unter den Betonpflastersteinen war standfest und aus festem Grund.

An der jeweils geplanten Position eines Punktfundaments habe ich drei oder vier Pflastersteine herausgenommen. Mit dem Erdlochbohrer (Handerdlochbohrer) habe ich ein Loch mit einem Durchmesser von ca. 15 cm und einer Tiefe von ca. 80 cm erstellt. Das runde Loch habe ich dann mit einem Spaten auf eine quadratische Form von ca. 20 cm x 20 cm erweitert. Den Sand, der bei der Erweiterung nach unten gefallen ist, habe ich mit dem Erdbohrer nach oben geholt.

Somit habe ich ein Volumen von ca. 20 cm x 20 cm x 80 cm im Erdreich ausgeschachtet. Der Boden bei uns im Garten ist standfest. Eine Schalung war nicht erforderlich.

Erdlochbohrer (Handerdbohrer) benutzen

Bei der Erstellung von einem Erdloch bin ich wie folgt vorgegangen: Ich habe den Erdlochbohrer senkrecht mit etwas Druck von oben angesetzt und dann waagerecht im Uhrzeigersinn gedreht. Die Bohrschnecke zog den Erdlochbohrer nach unten. Nachdem ich den Erdlochbohrer ca. 10 bis 30 Zentimeter in den Boden eingedreht hatte, habe ich ihn ein wenig gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Dann habe ich den Erdlochbohrer mit der gelockerten Erde aus dem Bohrloch herausgehoben. Die Erde habe ich durch abschütteln aus der Bohrschnecke entfernt. Dann habe ich den Erdlochbohrer in das bereits erstellte Loch neu angesetzt, um das Loch tiefer zu machen. Das ganze habe ich wiederholt, bis die von mir gewünschte Tiefe erreicht war.

Mein Fazit

Die Erstellung der Punktfundamente mit dem Erdlochbohrer (Handerdlochbohrer) hat sehr gut funktioniert. Ich konnte den geplanten Aushub recht genau einhalten. Dadurch habe ich anschließend nur so viel Beton gebraucht, wie auch tatsächlich erforderlich war. Auch brauchte ich nur wenige Pflastersteine wegnehmen, um an das Erdreich zu gelangen.

Gartenhaus in Position bringen und an den Ankereisen befestigen

Nach der Fertigstellung aller vier Punktfundamente wurde das Gartenhaus in seine endgültige Position gebracht. Die Ankereisen wurden mit entsprechenden Stahlschrauben an den Bodenbalken und den Balken der Seitenwände befestigt.

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